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Saisonrückblick 2025/26

27 Veranstaltungen - Mit Herz und Haltung

27 Veranstaltungen, zahlreiche Begegnungen und ein Programm, das bewegt, unterhalten und zum Nachdenken angeregt hat:
Die Kultursaison 2025/26 zeigte die große Vielfalt des Kufsteiner Kulturlebens.

Auf den Bühnen und an besonderen Spielorten der Stadt begegneten sich klassische und zeitgenössische Musik, Theater, Literatur, gesellschaftspolitischer Diskurs und fantasievolle Angebote für Kinder und Familien. Im Mittelpunkt standen dabei immer die Menschen, ihre Geschichten und der gemeinsame kulturelle Austausch.

Die Saison auf einen Blick

  • 27 Veranstaltungen: Von Oktober 2025 bis Juli 2026 konnten 27 Veranstaltungen des städtischen Kulturprogramms realisiert werden.
  • 9 Spielstätten: Das Programm brachte Kultur ins Kultur Quartier, in die Landesmusikschule, ins NOVUM, in die Kufstein Arena, ins Funplexx Kino, in die Kulturfabrik und in den Stadtsaal. Auf der Festung wurden der Kaiserturm und der Festungsneuhof zu besonderen Bühnen.
  • 8 ausverkaufte Termine: Mehrere Veranstaltungen, darunter Conchita Sings The Classics, What on Earth!, Geld ist Klasse, Jola und Julius sowie ein Kuschelkonzert, waren ausverkauft.
  • 5 Sommerorgelkonzerte: Internationale Organist:innen ließen die Heldenorgel zum Saisonabschluss an fünf Sommerabenden im Festungsneuhof erklingen.

Kultur, die Position bezieht

Fragen unserer Zeit auf der Bühne
Die Saison 2025/26 verstand Kultur auch als Raum für Haltung, Austausch und unterschiedliche Perspektiven. Die Kufsteiner Nachtgespräche griffen gesellschaftliche Themen auf, die weit über den Veranstaltungsabend hinauswirken.

Der Bericht über die Reise nach Rojava erzählte von Begegnungen, Bedrohungen und der Kraft feministischer Bewegungen. Meteorologe Marcus Wadsak stellte beim Thema Klimawandel Fakten den verbreiteten Mythen und Falschinformationen gegenüber. Der Journalist Bernd Ulrich sprach über ökologische Herausforderungen und die Erneuerung demokratischer Prozesse. Jouanna Hassoun und Shai Hoffmann schufen mit ihrem Gespräch über Israel und Palästina einen Raum für Verständigung.

Auch das ausverkaufte Theaterstück Geld ist Klasse mit Marlene Engelhorn rückte eine zentrale gesellschaftliche Frage in den Mittelpunkt: Wie wirken extremer Reichtum und soziale Ungleichheit auf unsere Demokratie?

Musik zwischen Tradition und Gegenwart

Die Konzerte der Saison spannten einen weiten musikalischen Bogen. Conchita Sings The Classics verband bekannte Lieder mit einer queeren Hommage an große Künstlerinnen und die Kunst der Verwandlung. Bei BEAThoven erhielten Beethovens Werke durch Vibraphon und Schlagwerk eine überraschende neue Klanggestalt.

Das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck eröffnete das Jahr 2026 mit einem festlichen Neujahrskonzert. Das Ensemble Zefiro brachte Mozart auf historischen Instrumenten zum Klingen, während das Ensemble Kapsberger in die leidenschaftliche Klangwelt von Renaissance und Frühbarock führte. Das Minguet Quartett und Jens Peter Maintz verbanden Werke von Schubert, Schönberg, Mahler und Kurtág zu einem eindrucksvollen Kammermusikabend.

Wien bleibt Krk bewegte sich mit Spielfreude zwischen Klassik, Jazz, slawischen Tänzen und Wiener Musiktradition. Bei Strings in Motion verbanden junge Musiker:innen der Euregio Streichakademie Werke von Schumann und Rota mit Texten von Rilke und du Rieux.

Den Abschluss bildeten die Sommerorgelkonzerte. Internationale Organisten präsentierten die eindrucksvolle Klangvielfalt der Heldenorgel unter freiem Himmel.

Sprache, Bühne und Fantasie

Geschichten, die neue Perspektiven öffnen
Beim Poetry Slam mit Markus Köhle trafen Weltmeister:innen, etablierte Namen und neue Stimmen aufeinander. Wortwitz, Rhythmus und persönliche Geschichten machten Sprache unmittelbar erlebbar.

Romeo und Julia in der Musik zeigte, wie unterschiedlich Shakespeares berühmte Liebesgeschichte von Tschaikovsky bis Bernstein vertont wurde. What on Earth! verband Musik, Bewegung und Bühnenbilder zu einem fantasievollen Gesamterlebnis und begeisterte Erwachsene ebenso wie das junge Publikum.

Diese Formate zeigten, dass Kultur Grenzen zwischen Genres, Generationen und Ausdrucksformen überschreiten und neue Verbindungen schaffen kann.

Kultur von Anfang an

Raum für die jüngsten Kulturentdecker:innen

Mit den Kuschelkonzerten wurden bereits Babys und Kleinkinder zu Konzertgästen. Jola und Julius nahm das junge Publikum mit in ein geheimnisvolles Katzenreich. Das Stück Leni, ein Pferd im Schafspelz, erzählte poetisch und musikalisch vom Anderssein, vom Mut und von der eigenen Stärke. Das Familienprogramm von What on Earth! machte klassische Musik durch Bewegung, Fantasie und starke Bilder zugänglich.

Mit FREI8 konnten Menschen unter 18 Jahren einen Großteil des städtischen Kulturprogramms kostenlos besuchen. Damit setzte die Stadt Kufstein ein klares Zeichen für kulturelle Teilhabe und einen möglichst frühen, offenen Zugang zu Kunst und Kultur.

Gemeinsam möglich gemacht

Kultur entsteht gemeinsam. Unser herzlicher Dank gilt allen Besucher:innen, die unsere Veranstaltungen mit Neugier, Offenheit und Begeisterung begleitet haben. Ebenso danken wir den Künstler:innen, Vortragenden und Ensembles, den Kufsteiner Kulturvereinen, allen Helfer:innen sowie den Mitarbeitenden vor und hinter den Kulissen. Ihr Können, ihre Ideen und ihr persönlicher Einsatz haben diese Saison geprägt.

Sponsorenleiste - Sparkasse

Ein besonderer Dank gilt der Sparkasse Kufstein als Hauptsponsorpartner des Kulturprogramms. Dank Ihrer Unterstützung können die Reihen: Abonnementkonzerte, Literatur und Theater, Reihe.kreativ, Sonderkonzerte und Höreinspaziert in ihrer Form und Qualität stattfinden.

Sponsorenleiste - Volksbank

Ebenso danken wir der Volksbank Tirol AG als Sponsorpartner der Reihe Kufsteiner Nachtgespräche.
Gemeinsam mit allen weiteren Partner:innen und Unterstützer:innen haben sie kulturelle Vielfalt, Begegnung und neue Perspektiven ermöglicht: mit Herz und Haltung.

Unsere Partner

  • Sparkasse
  • Volksbank

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